Unser Fabian!

 

Die Wessis wollten sich von ihrem Boss Fabian, der auf die RBB gezogen ist, nochmals ausdrücklich verabschieden. Hier ihr Brief an ihn:

 

An unseren Fabian,

 

liepa Fabian. Du fehlst uns allän sehr. Deswegän wollten wir dir zum Apschied alle nochmal ein paar Worte schreibän. Wir sind uns sicha, dass es auch ein Meeripostbotenengelchen auf der RBB gibt, der dir das dann übermitteln tut. So, jetzt meldät sich jeder von uns nochmals mit ein paar persönlichen Zeilen.

 

Traudl: „Lieber Fabian! Ich hap dir oft vorgeworfän, dass du mir zu wenig bei der Leitung unserer Bande helfen tust, apa ich musste feststellän, dass ich mich geirrtmuigt habe. Du hast zwar nicht viel getanmuigt, apa das Wenigä scheint ausgereicht zu hapen, denn die Bande war mit dir viel leichter zu pfotenhaben. Jetzt mus ich mich oft ganz schön mit den Rackern plagen. Schade, dass du nicht mehr da sein tust. Wir zwei hapen uns immer supa verstanden. Du fehlst mir sehr! Ich hoffä, das es dir ganz gut gehen tut, dort wo du jetzt bist. Liepe Grüße, Deine Traudl“.

 

Prinzessin Isabella von und zu Freistaat Bayern: „Lieber Fabian! Wie du weißt, habe ich dich immer für deine noble und dezente Art geschätzt. Niemals warst du aufdringlich und hast mich immer verstanden. Oftmals habe ich bei dir Trost gefunden, wenn meine Bemühungen, Stil in die Bande zu bringen, einfach gescheitert sind. Ich habe dich von allen immer am meisten respektiert! Trotzdem bleibt dir ein Vorwurf nicht erspart:

 

WIE KONNTEST DU MIR DAS ANTUN UND MICH MIT DIESER UNGEBILDETEN UND UNGEHOBELTEN MEUTE ALLEINE LASSEN????

 

….ähm…Verzeihe, ich muss mich wieder fassen…..Contenance Isabella, Contenance…. So, jetzt geht es wieder…. Lieber Fabian, Du hast eine große Lücke hinterlassen, die nicht mehr ersetzt werden kann. Du fehlst an allen Ecken und Enden! In liebevoller Zuneigung, Prinzessin Isabella“.

 

Florian: „Hey, Alter! Meeri, was hast denn du da für nen Blödsinn gemachtmuigt? Wieso haste mich denn verlassen? Du warst doch mein großer Papa, bei dem ich mich ausmuigen konnte, wenn die Weiba wieda gesponnen haben. Oftmals hapen wir uns zusammen gemuigt und die Weiba Weiba sein lassän. Und nu? Bin ich denän hilflos ausgeliefert. Des is fei gar ned witzig, Alter. Du fehlst mir und sogar die 2beins hapen das gesehen, weil ich war ned besonders guat drauf die letzte Zeit. Na, ich hoff, das es dir jetzt wenigstäns gut geht und dass ein paar kessä Bienän für dich dort auf der RBB sind. Ich versuch inzwischen mein Bestäs, dich zu vertreten. Machs gut, dein Kumpel Flo!“

 

Wendi: „Herr Lehrer, Herr Lehrer, der Fabian hat einfach die Klasse verlassen ohne sich abzumeldän! Durfte er das denn?? …..Ähm… Lieber Fabian! Kannst du nicht doch zurückkommen, ich hap dir nämlich sooo viel zu erzählen. Naja, die sagen ja alle, dass das nicht mehr gehän tut. Das ist sehr schademuig. Apa kannst du dann bitte Mister God sagen tun, dass ich immär brav und liep bin? Das wäre supär von dir. Dicker Schmatzer – Deine Wendi“.

 

Gundl: „Mein liebster Fabian! Warum bist du nur so bald schon üper die RBB gegangen? Wir häten noch soo eine schöne Zeit miteinander verbringen können. Wir haben uns doch immer sehr gemochtmuigt. ICH durftä zu dir jederzeit kommen und immer nebän dir liegen. Die anderän waren da oft richtig eifersüchtig! Und nun ist der Platz neben mir leer. Das muigt mich sehr traurig. Leb wohl mein Schatz!“

 

Hanna: „Lieber Fabian! Wie du wissen tust, bin ich kein Meeri der großän Worte! Du fehlst mir wirklich sehr – machs gut, Big Boss! Deine Hanna“.

 

Ursel: „Lieber Fabian! Wir zwei waren ja sehr verschiedän, weil du nie verstanden hattest, das ich so viel wandern tu. Du fragtest da imma, warum ich so viel herumrenne, das kostät doch nur Energie und man wird hungrig und müdä. Du warst ja immer äher der Gemütliche. Apa gemocht hap ich dich auch sehr und ich hap dir viel von meinen Ausflügen gemuigt. Du warst einfach klasse! Lass es dir gutgehen, Cheffe! Deine Ursel“.

 

Vroni: „Lieber Fabian! Du hast mich oft ermahntmuigt, weil ich zu frech zu den 2bein Exoten sein tu. Du meintäst, die gebän das Futter und da muss man so tun, als ob man sie mögen tut, zumindest solange man noch nix zum Fressän bekommen hat. Ich versuchä jetzt, das einzuhalten und hoffä, du bist stolz auf mich. Wir 2 hapen uns auch sehr, sehr gern gehapt und ich hap dir immär das Heu aus der Heuraufe auf den Boden geschmissän, weil du das selbst nicht machän wolltest! Du fehlst mir, Deine Vroni“.

 

Josi: „Hallo Fabi! Na, wie gähts dir so auf der RBB? Stimmt das, das es da drübän nur schönes grünes Gras und viel zum Fressän geben tut? Das würdä mich freuen, denn wir beidän mögen ja das Fressän sooo gerne! Apropos Fressän: Das Fressän schmeckt mir nicht mehr so gut, seitdem ich dir nichts mehr wegnehmän kann. So macht es einfach nicht mehr Spaß! Schade, dass du nicht mehr da sein tust. Vergiss uns nicht! Deine Josi“.

 

Machs gut, kleiner Fabian, du bleibst für immer unvergessen!

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Julia (Freitag, 22 November 2013 08:12)

    Zum Heulen schön...!

    Ganz liebe Grüße an Fabian im Regenbogenland und die Wessis dahoam. Kopf hoch, ihr Lieben, Show just go on.

    Eure Julia und die Meeris aus Geisenhausen ( die letztens eine Fressstillstands-Minute zu Ehren Fabians eingelegt haben)

  • #2

    wessis-ossis-oesis (Freitag, 22 November 2013 19:01)

    Liebe Julia,

    vielen Dank für diese lieben Worte! Wir wissen das sehr zu schätzen! Danke auch im Namen der Wessis an die Meeris aus Geisenhausen für ihre Fressstillstands-Minute. Insbesondere die Futtervernichter Traudl und Josi können hier nachempfinden, dass das sicher gar nicht so leicht für sie war :-)

    LG von den Wessis, Andre und Bina